FBB - FrauenBefreiungsBewegung

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FBB Lavaterstrasse.png

Im Gefolge der Studentenrevolten schlossen sich Ende 1968 Frauen in Zürich zusammen und traten an einer Kundgebung im Febr. 1969 erstmals als FBB in der Öffentlichkeit auf. Es folgten Gründungen in weiteren Städten (...) Mit medienwirksamen Aktionen kritisierte die FBB die Stellung der Frauen in der Gesellschaft und die herrschende Sexualmoral. Gefordert wurden Kindertagesstätten, der freie Zugang zu Verhütungsmitteln und der straflose Schwangerschaftsabbruch (Abtreibung). Die FBB markierte die Anfänge der Neuen Frauenbewegung und ging in den 1980er Jahren in der Vielfalt des Feminismus auf.[1]

Geschichte

  • Sektion Zürich: 1968 Gruppen-, 1969 Vereinsgründung. 1989 offiziell aufgelöst.
  • Sektion Bern: Auflösung des Vereins 1980[2]
  • Seit 1975 Herausgeberin der Fraue-Zitig
  • Frauenwoche mit Filmbeiträgen, Theater und Diskussionen vom 21.-27. Oktober 1974 im Frauenzentrum ab der Lavaterstrasse
  • 22. Oktober: Die Problematik der lesbischen Frau. Die HFG (Homosexuelle Frauengruppe Zürich) berichtet über ihre Erfahrungen und Arbeit. Mit einem Theater soll gezeigt werden, wie in unserer Gesellschaft die Homosexualität verurteilt wird. Anschliessend Diskussion. [3]
  • 1995 Ausstellung im Zürcher Stadthaus

Theater zum 20jährigen Bestehen

24. Juni 1989 führen ehemalige FBB-Frauen im Volkshaus ein Theater auf "Clubsandwich mit feministischem Inhalt, Verfalldatum ungültig", Regie: Gabi Mengel
Fotos dazu in der Frau ohne Herz, Nr. 25, 1989. Video mit genauer Inhaltsbeschreibung auf im Sozialarchiv, Dauer: 1h43.
An diesem Fest treten auch "A Sixties Extravaganza", eine 10-köpfige Frauenband aus London auf. Es gibt Essen, Bar, Disco und Tombola. Als Veranstalterinnen zeichnen die "Frauen küssen Frauen".

Bilder

Literatur und Flugblätter

Buch Cover
  • Flugblatt 20 Jahre FBB
  • Judith Bucher, Barbara Schmucki. FBB: Fotogeschichte der Frauenbefreiungsbewegung Zürich. Limmatverlag, 1995.
  • Siegenthaler, Edith. Frauen gemeinsam sind stark! Engagement in der FBB Bern 1969-1980. Universität Bern 2007. Lizenziatsarbeit unveröffentlichth.
  • Siegenthaler, Edith. Frauenbefreiung durch männerfreie Zonen? Die Bedeutung von Frauen vorbehaltenen Orten und Räumen am Beispiel des Frauenzentrums der Frauenbefreiungsbewegung Bern. Ariadne 61, Mai 2012
  • Leena Schmitter, Vortrag: Frauenbewegung: Erinnern und Vergessen!? Eine historische Würdigung" Wanderausstellung "'aufmüpfig und lustvoll' – Fotos der Berner Frauenbefreiungsbewegung 1971 bis 1991", 4.6.2015, Rathaus Bern. Von: Webeite Leena Schmitter
  • Lena Schenkel: 50 Jahre nach Gründung der Frauenbefreiungsbewegung FBB: Was von Zürichs revolutionären Feministinnen geblieben ist, NZZ 13.6.2019

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Historisches Lexikon der Schweiz
  2. Emanzipation, 9/1980, S. 25
  3. Programmblatt zur FBB Frauenwoche